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14. September 2012

Städtische Klinikum Görlitz baut neues Sozialpädiatrisches Zentrum


Damit werden bessere Bedingungen für die Behandlung von Kindern mit verschiedenen Beeinträchtigungen geschaffen.

Das Städtische Klinikum Görlitz baut weiter. In der kommenden Woche wird es den Bauantrag für ein ca. 1 Millionen Euro teures neues Gebäude einreichen. In dieses wird voraussichtlich im Jahr 2014 das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) einziehen. Das Vorhaben wird von der Sächsischen Aufbaubank mit 886.575 Euro gefördert. Etwa 150.000 Euro steuert das Klinikum bei.

Das SPZ ist eine ambulante Einrichtung am Klinikum für die Behandlung von Kindern mit geistigen und körperlichen Behinderungen sowie Kindern mit Sprachstörungen oder Beeinträchtigungen im intellektuellen, psychischen und motorischen Bereich. Etwa 1.000 Kinder und Jugendliche aus Görlitz, dem Niederschlesischen Oberlausitzkreis bis nach Bautzen, Zittau und Löbau werden von Medizinern, Therapeuten und Psychologen pro Jahr im SPZ betreut. Die nächste derartige Einrichtung befindet sich in Dresden.

Der Bau mit einer Fläche von 800 Quadratmetern wird zwischen dem als Kinderklinik bekannten H-Haus und dem gegenüberliegenden Gebäude des Technischen Dienstes errichtet. „Wir möchten mit dem neuen SPZ unseren Patienten und unseren Mitarbeitern bessere Therapie- und Arbeitsbedingungen schaffen“, sagt Geschäftsführerin Ulrike Holtzsch. Mit dem Bau soll in Abhängigkeit von der Witterung so schnell wie möglich begonnen werden. In den kommenden Wochen und Monaten geht es an die bauvorbereitenden Maßnahmen. Um das Projekt zu realisieren, wird, nach Inbetriebnahme des neuen Hubschrauberlandeplatzes im Frühjahr 2013, auch die jetzige Landemöglichkeit zurückgebaut.

Quelle: Pressemitteilung des Städtischen Klinikum Görlitz gGmbH vom 13.09.2012