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29. Oktober 2010

Städtisches Klinikum Görlitz behandelt Patienten mit Multipler Sklerose in Spezialambulanz


Ärzte verschiedener Fachrichtungen betreuen gemeinsam etwa 150 Patienten aus der Region und benachbarten Landkreisen.

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz hat das Städtische Klinikum Görlitz für weitere zwei Jahre zur ambulanten Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) zugelassen.

„Die Patienten sind chronisch krank und brauchen unbedingt eine Versorgung aus einer Hand über kurze Wege“, sagt Dr. Kersten Guthke, Leiter der Ambulanz, die es seit 2008 im Städtischen Klinikum gibt. Guthke ist Chefarzt der Klinik für Neurologie und organisiert die interdisziplinäre Behandlung, an der Urologen, Gynäkologen, Augenärzte, Radiologen und Kardiologen beteiligt sind. Eine wissenschaftliche Zusammenarbeit erfolgt mit dem Dresdner Universitätsklinikum Carl Gustav Carus.

Etwa 150 Patienten aus der Region, aber auch aus benachbarten Landkreisen werden hier ständig betreut.

Solche ambulanten Behandlungen an Krankenhäusern sind vor allem in unterversorgten Regionen wie unserer entscheidend. Sie verbessern die Therapiemöglichkeiten für Menschen mit schweren Erkrankungen. Dadurch, dass moderne Behandlungs- und Diagnosemöglichkeiten des Krankenhauses für die ambulante Behandlung zur Verfügung stehen, bleibt diesen Patienten oftmals ein stationärer Aufenthalt erspart.

Die Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems. Diese Entzündung tritt verstreut in Gehirn und Rückenmark auf und beeinflusst die Übertragung verschiedener Signale, die das Gehirn über das Rückenmark zum Körper aussendet. MS beginnt meist im frühen Erwachsenenalter und verläuft unterschiedlich.

Quelle: Pressemitteilung Städtisches Klinikum Görlitz gGmbH vom 28.10.2010