Nachrichten

 

Weiterempfehlen














14. Dezember 2011

Vom Spital zum medizinisch-sozialen Zentrum


Klinikum St. Georg begeht 800-jähriges Jubiläum

Als im Jahre 1212 das erste Leipziger Hospital mit dem späteren Namen „Spittal sente Jorgen“ entstand, ahnte sicher keiner, dass diese Einrichtung eine 800-jährige wechselvolle Geschichte bis ins 21. Jahrhundert hinein überstehen würde. Zum damaligen Chorherrenstift des Thomasklosters zugehörig, diente das Spital - gelegen im Bereich der heutigen Rosentalgasse - der Aufnahme von Kranken. Gleichzeitig war es “Schlafhaus“ für durchreisende Pilger und Asyl für Obdachlose.

1439 vom Rat der Stadt Leipzig erworben, legte man auch künftig besonderes Augenmerk auf die sozialen Aspekte der Krankenbetreuung – wie einer damaligen Ratsurkunde eindeutig zu entnehmen ist. In dieser Urkunde war u. a. verankert, besonders armen siechen Kranken eine Unterkunft und Versorgung zu gewähren sowie Findlinge (ausgesetzte Kinder), Pilger und obdachlose Kranke aufzunehmen. Darin mag wohl auch das Geheimnis des Fortbestehens bis heute liegen: Heute wie gestern widmet sich das „Georg“, wie es von den Leipzigern genannt wird, der Betreuung und Versorgung Bedürftiger, unabhängig von Rang und Namen, Hautfarbe, sozialem Stand, Religion oder Krankheitsbild. Die heutigen, zum St. Georg gehörenden Notschlafstellen und Übernachtungshäuser seien an dieser Stelle als ein Beispiel des fortwährenden sozialen Engagements angeführt.

Bereits im frühen 15. Jahrhundert wurden für die Bürger der Stadt „St. Georg – Badestuben“ eingerichtet. Im Jahr 1520 wurde durch die Stadt als erster hauptamtlicher Arzt Kaspar Kegler eingestellt. In diese Zeit fällt auch die Errichtung des ersten Pestillenzhauses, in dem Menschen mit ansteckenden Krankheiten untergebracht und betreut wurden.

Durch einen Hospitalneubau 1701 im Barockstil an der heutigen Goethestraße/Ecke Brühl wurde der wachsenden Bevölkerungsdichte und dem damit einhergehenden wachsenden Betreuungs- und Behandlungsbedarf der Bürger der Stadt Leipzig - nicht zuletzt durch Kriege und damit verbundene Epidemien - Rechnung getragen. „St. Georg“ diente am neuen Standort auch als Siechenheim sowie der Unterbringung von infektiösen Patienten mit Krätze und Geschlechtskrankheiten. Belegt sind zudem Hinweise über Entbindungen in dieser neuen Einrichtung.

Mehrfach durch Kriege zerstört, wurde das „St. Georg“ an unterschiedlichen Stellen innerhalb Leipzigs immer wieder aufgebaut und erfuhr dabei stets Erweiterungen zum Wohle der Bürger.

Seinen endgültigen Standort am Nordrand der Stadt in der heutigen Delitzscher Straße erhielt die Krankeneinrichtung in der Zeit von 1908 bis 1913, als in nur fünfjähriger Bauzeit für neun Millionen Reichsmark Baukosten das Krankenhaus St. Georg als eine für damalige Verhältnisse hochmoderne Einrichtung neu erbaut wurde.

Bereits von diesem Zeitpunkt an verfügte das „St. Georg“ über die vier wichtigsten Säulen der Krankenversorgung:
  • eine Abteilung für Innere Medizin
  • eine Abteilung für Chirurgie
  • eine Krankenhausapotheke und
  • ein Pathologisch-Bakteriologisches Institut.

Der unmittelbar vor seinem Ausbruch stehende I. Weltkrieg verhinderte jedoch die vollständige Verwirklichung des ursprünglichen Bauplanes, der darüber hinaus die Schaffung zweier Ärztehäuser, den Bau eines Röntgeninstitutes, den Bau einer „St. Georgen“- Kapelle und den Bau zusätzlicher sechs Bettenhäuser vorsah. Die unterbliebene Bautätigkeit hat sich in den Folgejahren immer wieder nachteilig auf die Patientenversorgung Leipzigs ausgewirkt, so dass es Engpässe gab, die nur durch Notbauten und Baracken überbrückt werden konnten. Zuspitzung erfuhr diese Situation vor allem während und unmittelbar nach den beiden Weltkriegen, als das Krankenhaus jeweils zum Lazarett umfunktioniert wurde. Allein während des I. Weltkrieges wurden im Krankenhaus am Nordrand von Leipzig insgesamt 11.896 Verwundete betreut und gepflegt. Am 04.10.1917 verließ der letzte Soldat das Krankenhaus St. Georg. Ein nach dem I. Weltkrieg errichtetes Denkmal innerhalb der Parkanlage trägt neben Bildreliefs die Dankesworte von Soldaten, die damit den aufopferungsvollen Einsatz des damaligen Personals für die Verwundeten würdigen.

Auch im II. Weltkrieg diente das Krankenhaus wieder als Lazarett. Trotz deutlich erkennbarer Rot-Kreuz-Zeichen auf den Dächern erlitt es mehrere Bombentreffer und hatte leider auch Todesopfer zu beklagen.

Während der dunklen Zeit des Nationalsozialismus waren im „St. Georg“ sowohl russische als auch polnische Kriegsgefangene zum Arbeitsdienst eingesetzt. Zum Ende des Krieges drohte vielen von ihnen die Verschleppung in Konzentrationslager. Prof. Dr. Carly Seyfarth verweigerte als damaliger ärztlicher Direktor die Auslieferung der Gefangenen, indem er ihnen bis zur Kapitulation ein Überleben im Krankenhaus ermöglichte und ihnen damit das Leben rettete. Ein von den Gefangenen aus Feldsteinen errichtetes Denkmal erinnert an diese mutige Tat und damit an einen Menschen, dessen zu gedenken uns auch heute noch Verpflichtung ist.

Das „St. Georg“ des 21. Jahrhunderts versteht sich als ein Krankenhaus, das unbeirrbar seinen Weg zu einem medizinisch-sozialen Zentrum beschreitet. Unter dem Namen St. Georg Unternehmensgruppe besteht es seit Mitte 2006 aus dem Klinikum St. Georg gGmbH, fünf Tochtergesellschaften (einschließlich Fachkrankenhaus Hubertusburg gGmbH in Wermsdorf) und dem Städtischen Klinikum „St. Georg“ Leipzig als Eigenbetrieb der Stadt. Während der Städtische Eigenbetrieb überwiegend Aufgaben für die Stadt Leipzig übernimmt, gehört das Klinikum St. Georg gGmbH nach dem Landeskrankenhausplan zu den Krankenhäusern der Schwerpunktversorgung. Das heißt, dass das Klinikum neben der regionalen Versorgung der Menschen auch überörtliche Aufgaben erfüllt. So fungiert z. B. eine Infektionszentrale als Kompetenzzentrum für ganz Deutschland. Hier werden alle einheimischen sowie importierten Infektionskrankheiten behandelt. Auf  einer speziellen Isolierstation können auch Menschen mit hoch kontagiösen Erkrankungen wie Ebola, Gelb- oder Lassafieber aufgenommen und behandelt  werden.

Überregionale Bedeutung hat zudem das Schwerbrandverletztenzentrum, in dem jeder Schweregrad von Verbrennungen und Verätzungen mit Hilfe hochmoderner Intensivmedizin behandelt wird.

Aufgrund der Versorgungsnotwendigkeit und der Bevölkerungsdichte im Raum Leipzig ist das Klinikum breit aufgestellt und unterhält nahezu alle Fachgebiete. Gemessen an der Spezialisierung und dem Krankheitsschweregrad reichen die medizinischen Leistungen von der Regel- bis zur Maximalversorgung, wobei etwa 75 % der flächendeckenden Regelversorgung zuzurechnen sind. Mit den verbleibenden 25 % werden spezialisierte und hoch spezialisierte Behandlungsmaßnahmen abgedeckt. Dazu zählen neben der erwähnten Infektionsklinik und dem Zentrum für Schwerbrandverletzte u. a. auch die überregionale Stroke Unit zur spezialisierten Erstversorgung von Schlaganfallpatienten oder das Perinatalzentrum, in dem die Aufnahme und Behandlung von Risikoschwangeren und Risikoneugeborenen möglich ist; ferner das Traumazentrum und die Neurochirurgie.

Für Notfallpatienten steht ein Hubschrauberlandeplatz in unmittelbarer Anbindung an die Zentrale Notfallaufnahme Tag und Nacht zur Verfügung.

Medizintechnik auf höchstem Standard bildet die Grundlage jeglicher fachgerechter medizinischer Behandlung und schafft Vertrauen bei den einzelnen Zielgruppen.

Derzeit verfügt die Unternehmensgruppe über rund 1.700 Betten und tagesklinische Plätze im Krankenhausbereich, im Bereich Maßregelvollzug, in der Rehabilitation sowie im Bereich medizinisch-sozialer Wohnheime, in Notschlafstellen und Übernachtungshäusern.

Die Unternehmensgruppe ist an 17 Standorten in und um Leipzig präsent. Die Leistungen werden in 25 Kliniken mit jeweiligen Fachbereichen, Ambulanzen, einer Belegbettenstation, in Zentren, Instituten, Notaufnahmen und Tageskliniken erbracht.

Weiterhin gehören zum Unternehmen ein Pflegeheim für Menschen im Wachkoma, eine sozialtherapeutische Wohnstätte, der Verbund Gemeindenahe Psychiatrie, das Zentrum für Drogenhilfe, Beratungs- und Betreuungsstätten, eine Krankenhausapotheke, ein Geschäftsbereich Hygiene-, Qualitäts- und Sicherheitsmanagement und ein Bildungszentrum mit Medizinischer Berufsfachschule - ebenso Haus Leben Leipzig, ein Begegnungs- und Informationszentrum rund um Tumorerkrankungen.

In einem Ambulanten Behandlungszentrum sind die ambulanten Leistungsangebote des Klinikums zentralisiert. Ein hauseigener ambulanter Pflegedienst übernimmt bei Bedarf die kompetente Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt zu Hause oder in einer Nachsorgeeinrichtung.

Während des Klinikaufenthaltes besteht auf Wunsch auch die Möglichkeit der seelsorgerischen Betreuung. Die Angebote der Krankenhausseelsorge sind offen für alle Menschen, unabhängig von einer Konfession.

Die Patientenbibliotheken des Klinikums bieten ein reichhaltiges Spektrum an Lektüre aller Art sowie Hörbüchern und Musik mit der entsprechenden Abspieltechnik. Unter dem Motto „Kunst im Krankenhaus, die sanfte Medizin“ sorgen regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen, eine historische Dauerausstellung und unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen für die notwendige Abwechslung vom Krankenhausalltag und sind ein wesentlicher Beitrag auf dem Weg zur Genesung.

Eine wunderbare Möglichkeit der Erholung bieten zudem die Parks an den jeweiligen klinischen Standorten, die zu jeder Jahreszeit ihren Reiz haben. In den St. Georg-Restaurants können gehfähige Patienten, Besucher und Gäste ihre Mahlzeiten in einer netten Atmosphäre einnehmen.

Die medizinische Versorgung und Betreuung der Patienten umfassend, sicher, qualitativ hochwertig, nachhaltig und weitsichtig zu gestalten, das ist das Anliegen der St. Georg-Mitarbeiter heute und für die Zukunft. Ausdruck findet dies in dem Leitspruch „Klinikum St. Georg – Heilung und mehr“.

„St. Georg“ – Ärzte, die Geschichte schrieben.

Seit jeher versucht der Mensch, Krankheiten zu erforschen, zu heilen bzw. zu lindern. Dazu begab und begibt er sich auf die Suche nach neuen Mitteln, Verfahren und Untersuchungsmethoden. So auch Ärzte, die dazu berufen waren, die Geschichte des „St. Georgs“ maßgeblich zu prägen.

  • Prof. Dr. Oskar Wandel (1873 – 1934)

Als erster ärztlicher Direktor und leitender Arzt der medizinischen Abteilung im 1913 neu eröffneten St. Georg am nördlichen Stadtrand von Leipzig trat Prof. Wandel seinen Dienst noch vor der eigentlichen Eröffnung an. Gemeinsam mit seinem Assistenten Dr. Fritz Schmoeger hat er 1923 erstmalig im deutschsprachigen Raum an Diabetes mellitus erkrankte Patienten, deren Leben damals äußerst begrenzt war, mit Hilfe von selbst hergestelltem Pankreasextrakt behandelt. Dies stellte den Auftakt der heute üblichen Insulintherapie dar.

  • Prof. Dr. Arthur Läwen (1876 – 1958)

Prof. Läwen trat 1913 als erster Chefarzt der chirurgischen Abteilung seinen Dienst an. Er war es, der damals Curare zur Muskelerschlaffung bei der Narkose als Erster anwandte und damit auch zur Konstruktion einer Beatmungsmaschine sowie dem konsequenten Einsatz der epiduralen Sacralblockade zur operativen und postoperativen Schmerzausschaltung beitrug. Damit leistete er einen welthistorischen Beitrag für das Fachgebiet Anästhesie und somit für die Medizin schlechthin.

  • Prof. Dr. Dr. Ernst Heller (1877 – 1964)

Prof. Heller hat sich besonders auf den Gebieten der Brustkorb- und Lungenchirurgie internationale Anerkennung erworben. Die Chefarztstelle der Chirurgischen Klinik im „St. Georg“ übernahm er 1920. Er leitete die Klinik nahezu 30 Jahre.

Neben seinen wissenschaftlich bedeutsamen Leistungen sind seine Studien zu den Lichtverhältnissen im Operationssaal hervorzuheben. „Er fand Wege, Licht auf das Operationsgebiet zu konzentrieren und beseitigte schädliche Reflexionen. Er gab Hinweise für die Anordnung von Fenstern in einem Operationssaal und brachte Vorschläge für andere Farbgebung wie Grün, Blau, Grau. . . . Im Operationssaal im „St. Georg“ wurde daraufhin die gesamte Wäsche eingefärbt und der Operationssaal neu mit rauchgrauen Kacheln versehen. . .“ (Prof. Dr. Wolfgang Hartig, in „Arzt im Krankenhaus“, 09/2008)

  • Prof. Dr. Carly Seyfarth (1890 – 1950)

Von 1929 an war Carly Seyfarth Ärztlicher Direktor und leitete bis zu seinem Tod die medizinische Abteilung des St. Georgs. Neben seinen vielen wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Anämie, Unterernährung sowie von Infektionskrankheiten und Seuchenbekämpfung ist für die Internisten die erste Durchführung einer Sternalmarkpunktion (Knochenmarkentnahme) zu diagnostischen Zwecken 1932 von herausragender Bedeutung.

Unmittelbar nach dem II. Weltkrieg wurde von Prof. Seyfarth eine Untersuchungsstelle für Menschen mit Hepatitis und ansteckenden Darmerkrankungen ins Leben gerufen. Auch die Gründung der Poliklinik im St. Georg und damit die Verknüpfung von stationärer und ambulanter medizinischer Versorgung geht auf die Initiative von Prof. Seyfarth zurück.

Carly Seyfarth war es auch, der u. a. das Buch „Der Arzt im Krankenhaus“, den so genannten „Ärzteknigge“, herausbrachte. Dieses Buch, das den Untertitel „Über den Umgang mit Kranken und über Pflichten, Kunst und Dienst der Krankenhausärzte“ trägt, war für Ärzte und medizinischen Mitarbeiter des „St. Georg“ immer ein hilfreicher Leitfaden in ihrem täglichen anspruchsvollen Dienst am Patienten. Seyfarth selbst sagte über diese Schrift: „Der Zweck des Büchleins wird erreicht sein, wenn es dazu beiträgt, Fehler zu vermeiden und unseren jungen Mitarbeitern und anderen Ärzten Leid, Nachteile und bittere Erfahrungen zu ersparen, den Kranken, dem Krankenhaus und nicht zuletzt ihnen selbst zum Vorteil.“

Prof. Seyfarth ist darüber hinaus auch Teil I der schriftlichen Geschichtsdarstellung des „St. Georgs“ bis zum Neubaubeginn 1908 zu verdanken. Teil II ging durch Ausbombung im II. Weltkrieg verloren.

Höhepunkte und Veranstaltungen zum Jubiläum

Den Auftakt zu den Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres bildet die Ausstellungseröffnung „800 Jahre St. Georg in Leipzig“ am 7. Dezember 2011 im Klinikum, Delitzscher Straße 141, Haus15, um 15:00 Uhr.

Die anlässlich des Jubiläums erscheinenden zwei Bücher zur Geschichte des Klinikums, sind ab dem 14. Dezember 2011 in den Jubiläumsshops des Klinikums und im Buchhandel erhältlich. Das Buch „800 Jahre St. Georg in Leipzig“, erschienen im Universitätsverlag, ist mit 578 Seiten eine sehr ausführliche Dokumentation zur Entwicklung des Krankenhauses und beleuchtet sehr intensiv die einzelnen Epochen, Fachgebiete und Personen. Die erste öffentliche Vorstellung dieses Buches findet am 14. Dezember 2011 im Klinikum in der Delitzscher Straße, Haus 15, (17:00 Uhr) unter Anwesenheit der Autoren und des Verlegers statt.

Das zweite, im stoneart verlag erschienene Buch hingegen, ist als Minibuch eine reich bebilderte Zeitreise durch die 8-Jahrhunderte des Bestehens des Krankenhauses.

Das neue Jahr startet im Klinikum St. Georg dem Anlass angemessen mit einer historischen Vortragsreihe.

- 11. Januar, 17:00 Uhr Klinikum, Delitzscher Str. 141

Prof. Dr. Ingrid Kästner: „Der Namenspatron des Klinikums St. Georg als medizinischer Schutzheiliger“

Annegret Gahr: „Die frühen Leipziger Hospitäler“

- 25. Januar, 17:00 Uhr, Alte Börse

Dr. Annett Müller: „Stadtrat Otto Wilhelm Scharenberg und das Krankenhaus St. Georg“

- 8. Februar, 17:00 Uhr, Klinikum, Delitzscher Str. 141

Prof. Dr. Ingrid Kästner: „Carly Seyfarth, Direktor des Klinikums St. Georg von 1929 bis 1950, Arzt und Wissenschaftler von hohem ärztlichen Ethos“

Prof. Dr. Wolfgang Hartig: „Ernst Heller, herausragender Arzt und Wissenschaftler“

- 22. Februar, 17:00 Uhr, Alte Börse

PD Dr. Elke Schlenkrich: „Hospital St. Georg, Ort der Fürsorge und des Gebetes, der Arbeit, Besserung und Verwahrung“

Prof. Dr. Karsten Güldner: „Die Bedeutung des Klinikums St. Georg für die Stadt Leipzig gestern und heute“

- 7. März, 17:00 Uhr Klinikum, Delitzscher Str. 141

Prof. Klaus Fitschen: „Seelsorge im Krankenhaus in Geschichte und Gegenwart“

Zu unseren Veranstaltungen laden wir alle Interessierte recht herzlich ein. Um Anmeldung unter der Rufnummer 0341 909-3052 oder Fax 0341 909-3152 wird gebeten. Selbstverständlich sind alle Veranstaltungen kostenfrei.

Die eigentliche Festwoche ist die Woche vom 19. bis 25. März 2012. Das Klinikum beginnt diese Woche mit einem Ökumenischen Gottesdienst am 19. März um 13:00 Uhr. Um 15:00 Uhr wird eine Gedenktafel an der Stelle in Leipzig enthüllt, an der der erste Standort des Klinikums vor 800 Jahren war: An der Ecke Rosenthalgasse/Naturkundemuseum. Neben einem gemeinsamen Festakt mit Thomana in der Thomaskirche (nicht öffentlich), sind in dieser Woche auch zahlreiche wissenschaftliche Konferenzen und Symposien vorgesehen. Den Abschluss bildet am Samstag ein Tag der medizinischen Wissenschaften unter Vorsitz des Leitenden Chefarztes Prof. Dr. Ralf Gahr.

Zahlreiche Veranstaltungen unterschiedlichster Art werden die „Georgianer“ im Jahr 2012 auf ihrem Weg begleiten. Besonders erwähnenswert ist der Tag der Begegnung am 2. Juni von 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr in der Delitzscher Straße. Dieser Tag ist angedacht, einer hoffentlich breiten Öffentlichkeit das Leistungsspektrum des Klinikums zu präsentieren und mit Patienten und Besuchern ins Gespräch zu kommen. Natürlich wird es ein buntes Rahmenprogramm geben, welches ganz unter dem Motto „800 Jahre“ steht.

Ehemalige Thomaner – die Nobiles – werden am 13. Juni 2012 (18:00 Uhr) im historischen Badehaus zu hören sein.

Ein Konzert mit dem Posaunechor Eutritzsch wird die Besucher am 12. September im Klinikumspark erfreuen.

Alle Jubiläumsveranstaltungen auf einen Blick entnehmen Sie bitte dem Internet www.sanktgeorg800jahre.de oder Sie fordern einen Flyer bei uns an. (Telefon 0341 909-3052).

Quelle: Presseinformation des Klinikum St. Georg gGmbH Leipzig vom 09.12.2011