Nachrichten

 
02. Oktober 2012

Wechsel an der Spitze des St. Joseph-Stiftes Dresden


Peter Pfeiffer übernimmt kaufmännische Direktion

Wechsel an der Spitze des Krankenhauses St. Joseph-Stift Dresden: Peter Pfeiffer, seit über neun Jahren im Krankenhaus St. Joseph-Stift tätig, übernimmt ab dem 01. Oktober als Kaufmännischer Direktor die kaufmännische Leitung des Hauses. Er folgt damit auf Dr. Sven Ulrich Langner, der nach 13-jähriger Tätigkeit als
kaufmännischer Direktor seit dem 01. Juli 2012 zum zweiten Geschäftsführer der Katholischen Wohltätigkeitsanstalt (KWA), berufen wurde. Die KWA ist die Rechtsträgerin des Krankenhauses, zu der deutschlandweit sechs weitere Krankenhäuser, ein Pflegeheim sowie weitere soziale Einrichtungen gehören. Bis zum Jahresende hat er diese Position gemeinsam mit Stephan Schwarte inne, der als bisheriger alleiniger Geschäftsführer  nach 30-jähriger Tätigkeit  zum Jahresende in den Ruhestand geht.

Peter Pfeiffer war bisher als stellvertretender Kaufmännischer Direktor sowie als Leiter der Abteilung Controlling tätig. Qualifiziert für diese anspruchsvolle Position ist der 39-jährige durch seine konsequente Entwicklung im Krankenhausbereich in Dresden. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Fulda mit Schwerpunkt Finanz- und Rechnungswesen orientierte er sich bereits 1999 in Richtung Gesundheitswesen mit einer Tätigkeit als Leiter Controlling im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Von dort führte ihn sein Berufsweg an das Krankenhaus St. Joseph-Stift, wo er sein Aufgabenspektrum im Bereich Controlling nochmals erweiterte. So zeichnete er verantwortlich für den weiteren Ausbau der medizinischen Dokumentation, das Krankenhausfinanzierungsrecht, Budgetverhandlungen, Verträge zu neuen Versorgungsformen (z.B. Integrierte Versorgung) und Kooperationen mit externen Partnern. Die wichtigste Herausforderung für die Zukunft sieht er in einer sektorenübergreifenden, engen Verzahnung der medizinischen Versorgungseinrichtungen. Bei knapper werdenden finanziellen Mitteln müssen sich ambulante und stationäre Leistungserbringer in Netzwerken zusammenschließen, um den steigenden Versorgungsbedarf einer älter werdenden Bevölkerung und die Kostendynamik des medizinisch-technischen Fortschritts zu bewältigen. Das Direktorium des Dresdner Krankhauses, das jährlich bis zu 30.000 Patienten, davon 17.000 stationär und 13.000 ambulant, medizinisch versorgt, besteht damit aus drei Personen: Neben Peter Pfeiffer, sind das Dr. med. Reinhard Goerl (Ärztlicher Direktor) sowie Andreas Eitner (Pflegedirektor).

Dr. Sven Ulrich Langner, der seit 1999 die kaufmännische Leitung des Krankenhauses an der Wintergartenstraße verantwortete, wurde durch den Aufsichtsrat zum zweiten Geschäftsführer der katholischen Wohltätigkeitsanstalt (KWA) ernannt. In seiner neuen Position trägt er Führungsverantwortung für über 4.500 Beschäftigte.  
Unter seiner Führung wurde das St. Joseph-Stift zu einem modernen und geschätzten Standort für Gesundheitsversorgung. Um auf die zukünftigen Entwicklungen im stationären Gesundheitswesen gerüstet zu sein, wurde das Krankenhaus in den letzten 15 Jahren ständig erweitert und modernisiert. Dazu zählen unter anderem die Eröffnung des Clara-Wolff-Hauses mit der mittlerweile überregional anerkannten Palliativstation, dem Tageshospiz, der Onkologischen Tagesklinik und einem Konferenzzentrum, die Erweiterung des Haupthauses um den Funktionstrakt mit OP-Bereichen, diagnostischen Abteilungen, den Kreißsälen sowie der Intensivstation (2003), die Errichtung eines Ärztehauses (2005), die Erweiterung und Sanierung von Pflegestationen im Nordflügel (2003, 2009-2010) sowie die Einrichtung einer Klinikambulanz (2011). Mit Abschluss der letzten großen Bau-maßnahme, der Sanierung des sogenannten Südflügels an der Canalettostrasse, der nun in einem frischen Apricot-Ton erstrahlt, ist das St. Joseph-Stift nun vollständig modernisiert.

Quelle: Pressemitteilung des Krankenhauses St. Joseph-Stift Dresden vom 02.10.2012