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26. September 2011

Weißeritztal-Kliniken GmbH


20 Jahre laparoskopische Chirurgie im Krankenhaus Freital

Das Symposium fand anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der ersten laparoskopischen Operation im Krankenhaus Freital statt. In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Matthias Becker werden mittlerweile 60% aller Operationen auf diesem Weg durchgeführt. Das Spektrum wird weiterhin ständig erweitert, um die Operation für den Patienten optimaler zu gestalten.

Die Geschichte der laparoskopischen Chirurgie ist über 200 Jahre alt. Mit kleinen Schnitten versuchten Ärzte, mit ihren Instrumenten in die Bauchhöhle vorzudringen. Im Laufe der Jahre wurde die Technik immer mehr verfeinert und 1985 wurde in Deutschland mit dieser Technik die erste Gallenblase entfernt.

Der Vorteil dieser so genannten „Schlüssellochchirurgie“ liegt bei dem Patienten nicht nur im sehr guten kosmetischen Ergebnis durch kleine Schnitte. Nach der Operation sind die Schmerzen weniger, der Patient erholt sich schneller und die Komplikationsrate ist geringer, wenn die medizinische Begründung für diese Operationsmethode sinnvoll ist und ein offener Eingriff aus medizinischer Sicht nicht notwendig ist.

Was hat sich seither getan? Wohin geht die Reise?

Anlässlich eines Symposiums am 7. September unter der Leitung von Chefarzt Dr. Becker auf Schloss Burgk gingen in verschieden Vorträgen namhafte Experten aus Krankenhäusern Dresdens und Umgebung, die sich seit Jahren mit dieser Thematik beschäftigen, dieser Frage nach.

Kritisch wurde über Indikation und Grenzen dieser Operationsmethode diskutiert. Das Fazit lautete letztendlich, dass die laparoskopische Chirurgie Ihren Siegeszug weiterführt, dass sie weiterentwickelt und ausgebaut wird und dass sie gerade bei bösartigen Erkrankungen die gleiche Sicherheit für den Patienten bieten muss wie offene Operationen. Der Weg geht weiter über natürliche Körperöffnungen, um in den Bauch zu gelangen, so dass auch Operationen ohne Narben in einigen Bereichen in der Zukunft keine Fiktion mehr sind.

Quelle: Presseinformation der Weißeritztal-Kliniken GmbH vom 22.09.2011