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19. August 2013

Zeisigwaldklinken Bethanien Chemnitz erneut erfolgreich rezertifiziert


Klinik als lokales Traumazentrum für weitere drei Jahre bestätigt

Anfang Juni 2013 stand für die Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz, ein Unternehmen der edia.con- Gruppe, erneut die alle drei Jahre stattfindende externe Begehung (Re-Audit) für die Bestätigung als lokales Traumazentrum im Traumanetzwerk Westsachsen an. Wie beim letzten Auditorenbesuch 2010 wurde nach der intensiven Prüfung durch die externen Fachgutachter festgestellt, dass die Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten hier weiterhin umfassend und exzellent gewährleistet sind. In den letzten Wochen erfolgten nun die offizielle Bestätigung dieses hervorragenden Versorgungstandes und die Übergabe des für drei weitere Jahre geltenden Zertifikats als lokales Traumazentrum.

 

Die Bildung von Traumanetzwerken geht auf eine Qualitätsinitiative der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie zurück. Diese hatte festgestellt, dass  es große Qualitätsunterschiede bei der Behandlung von Unfallopfern gab. Gründe dafür können zum einen sein, dass das nächste Krankenhaus zu weit entfernt vom Unfallort liegt oder sogar nicht genügend auf die Versorgung Schwerstverletzter vorbereitet ist, so dass der Rettungsdienst im schlimmsten Fall gezwungen sein kann, ein anderes Krankenhaus anzufahren. Zum anderen spielten auch die differenzierte Behandlungskonzepte und die interne Ausstattungen der Häuser eine Rolle. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, erfolgte die Schaffung sogenannter Traumanetzwerke. Ziel dieser bundesweiten Netzwerke ist es, durch den Austausch und die Zusammenarbeit der regionalen Kliniken, die bestmögliche Behandlung für schwerverletzte Patienten zu erreichen, so dass eine schnelle und flächendeckende Versorgung von Schwerstverletzten auf höchstem Versorgungsstandard zu jeder Tages- und Nachtzeit, auch außerhalb der Ballungszentren, sichergestellt werden kann.

Für die Zeisigwaldkliniken bedeutet dies, dass sie sich nicht nur zur Einhaltung der vorgeschriebenen Qualitätsstandards bei der Behandlung von Schwerstverletzten verpflichten, sondern auch kontinuierlich an der Verbesserung von Versorgungsstrukturen und Fort- bzw. Weiterbildungsmaßnahmen arbeiten werden.

Der kaufmännische Geschäftsführer  der Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz, Herr Dirk Herrmann dazu: „Mit der erfolgten erfolgreichen Re-auditierung haben die Zeisigwaldkliniken ein wichtiges Signal für die regionale, qualitativ hochwertige medizinische Versorgung von Schwerverletzten gesetzt. Dabei haben sich, unter der Führung der Klinik für Orthopädie und Traumatologie sowie Unfallchirurgie,  alle beteiligten Mitarbeitenden, sei aus der Notaufnahmen, der Intensivstation und der Intermediate Care, den Röntgenpraxen, dem Labor, dem OP, den Anästhesisten  oder auch der Blutspenden, im laufenden Betrieb einer intensiven Prüfung unterzogen und diese bravurös bestanden. Wir sind stolz auf diese Leistung und froh, unseren Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsbedingungen für Schwerverletzte leisten zu können.“

Quelle: Pressemitteilung der edia.con gemeinnützige GmbH vom 19.08.2013