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21. Oktober 2013

Zertifikatsweiterführung des ersten offiziell zertifizierten Beckenbodenzentrums in Mitteldeutschland bestätigt


Standortübergreifende Kooperation von DRK Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein, Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz und Chirurgischer Gemeinschaftspraxis

Heute halten die Kooperationspartner (DRK Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein, Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz und Chirurgische Gemeinschaftspraxis Meißner/Unger) die begehrte Zertifikats-Urkunde der vier medizinischen Fachgesellschaften Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, Deutsche Gesellschaft für Urologie, Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie in den Händen.

 

Das Sächsische Beckenbodenzentrum Chemnitz erfüllt damit die von den medizinischen Fachgesellschaften in den Fachlichen Anforderungen definierten Qualitätskriterien und darf sich als "Zertifiziertes Interdisziplinäres Kontinenz- und Beckenbodenzentrum" bezeichnen.

Die Erstzertifizierung des Sächsischen Beckenbodenzentrums Chemnitz erfolgte im März 2012. Das Zertifikat gilt für drei Jahre, muss jedoch jährlich durch eine Überprüfung bestätigt werden.

Bereits seit vielen Jahren arbeiten die Kooperationspartner bei Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Beckenbodens, wie z.B. Harn- und Stuhlinkontinenz oder Beckenbodensenkungen, zusammen. Seit 2009 bilden sie gemeinsam das Sächsische Beckenbodenzentrum Chemnitz. Daran sind weitere zahlreiche Kooperationspartner beteiligt, u.a. das Zentrum für Physiotherapie, die Abteilung für Diagnostische Radiologie, die Ernährungsberatung, die Abteilung für psychosozialen und psychotherapeutischen Dienst.

Ziel des Sächsischen Beckenbodenzentrums Chemnitz ist es, den Patienten eine exzellente, flächendeckende Versorgung zu bieten. Die Therapieentscheidungen werden bei allen Patienten interdisziplinär getroffen. Dazu besprechen Fachärzte verschiedener Fachrichtungen in einer Beckenbodenkonferenz gemeinsam das Krankheitsbild jedes Patienten und legen dazu eine individuelle Therapie fest. Dies bedeutet für die Patienten weniger Termine bei verschiedenen Ärzten und als Ergebnis einen einheitlichen umfassenden Therapieplan.

Quelle: Pressemitteilung der DRK Gemeinnützige Krankenhaus GmbH Sachsen Chemnitz vom 21.10.2013