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14. September 2011

Hygienekongress 2011 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden am 2. und 3. Dezember 2011


Hygiene und Infektionsschutz sind maßgebliche Qualitätsindikatoren in medizinischen und sozialen Einrichtungen. Mängel in diesen Bereichen können für Patienten gesundheitliche Folgen haben. Mit den neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet des Infektionsschutzes wird ein Hygienekongress am 2. und 3. Dezember 2011 im deutschen Hygiene-Museum in Dresden beschäftigen.

Zur Vorbereitung dieses Hygienekongresses trafen sich am 13. September 2011 die Präsi­denten der Landesärztekammern Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern sowie die Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaften Sachsen und Brandenburg in Leipzig. „Der Schutz vor Infektionen ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller Akteure im Gesundheits- und Sozialwesen!" so die Aussage der Präsidenten und Geschäftsführer der beteiligten Landesärztekammern und Krankenhausgesellschaften einstimmig.

Neben den neuen Vorschriften zum Infektionsschutz beschäftigt sich der mitteldeutsche Kongress in verschiedenen Foren mit:

  • der Krankenhaushygiene,
  • der Überwachung medizinischer Einrichtungen durch den Öffentlichen Gesundheits­dienst,
  • den aktuellen Aspekten der Hygiene in Schulen und Kindergärten und
  • dem Rückblick und der gegenwärtige Situation bei HIV/AIDS.

Flankiert werden diese Fachforen durch eine Podiumsdiskussion mit gesundheitspolitischen Spre­chern der Parteien.

In einem zusätzlichen Forum für Patienten und interessierte Bürger sollen praxisnahe Themen behandelt werden wie:

  • Infektionsschutz und Hygiene im Alltag,
  • Auswertung der EHEC-Infektionen in Sachsen,
  • MRSA-Infektionen,
  • Heimaufsicht und
  • mikrobiologische Kontamination von Trinkwasserspendern.

Der Hygienekongress 2011 richtet sich an Ärzte und Pflegekräfte aus den ambulanten und stationären Bereichen, Medizinische Fachangestellte, Vertreter von Gesundheitsbehörden, Krankenkassenvertreter sowie allen Interessierten der Heilberufe,  Patienten und interessierte Bürger.

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.

Die Krankenhausgesellschaft Sachsen repräsentiert als Landesverband im Freistaat Sachsen derzeit 79 öffentliche, frei-gemeinnützige und private Krankenhäuser mit circa 26.300 Krankenhausbetten. Jährlich werden hier circa 970.000 Patienten behandelt. Mit rund 47.000 Mitarbeitern in den Krankenhäusern und darüber hinaus circa 112.000 Beschäftigungsverhältnissen in den mit den Krankenhäusern verbundenen regionalen Wirtschafts- und Dienstleistungsunternehmen repräsentieren die Krankenhäuser zugleich bedeutende und moderne Wirtschaftsstandorte im Freistaat Sachsen. Seit 1991 sind mehr als 5,5 Mrd. Euro an Investitionsmitteln in die sächsischen Krankenhäuser geflossen. Damit verfügt das Land Sachsen über neu errichtete oder sanierte Krankenhäuser, die mit moderner Technik ausgerüstet sind und neueste Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten bieten.
Ansprechpartner:

Herr Friedrich R. München (stv. Geschäftsführer) / Rene Schubert (Presse und Öffentlichkeitsarbeit)
Krankenhausgesellschaft Sachsen, Humboldtstr. 2a, 04105 Leipzig
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