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04. April 2013

Langjähriger Vorstandsvorsitzender der Krankenhausgesellschaft Sachsen wird verabschiedet


Herr Dieter Blaßkiewitz (69) gibt zum 5. April 2013 altersbedingt seine Funktion als langjähriger Vorstandsvorsitzender der Krankenhausgesellschaft Sachsen zurück.

In einer kurzfristig stattfindenden Mitgliederversammlung wird eine Nachwahl des Vorstandes erfolgen. Satzungsgemäß wird der neue Vorstand aus seinen Reihen einen neuen Vorsitzenden wählen.

Herr Dieter Blaßkiewitz ist seit 1980 im kirchlichen Dienst und war als Verwaltungsdirektor und später als Geschäftsführer im St. Elisabeth-Krankenhaus Leipzig tätig.

Vom ersten Tag an stellte sich Herr Dieter Blaßkiewitz mit vielen Erfahrungen versehen und umfassend in den Dienst des Aufbaus des Gesundheitswesens im Freistaat Sachsen insbesondere im Rahmen der Neuorganisation der sächsischen Krankenhausversorgung. Er leistete persönliche Beratung und Unterstützung für sächsische Krankenhäuser zur Umstellung von Organisation staatlicher Planwirtschaft in eine selbstverwaltete Krankenhausversorgung.

Aktiv nahm er an der Gründung des Trägerverbandes Sächsischer Krankenhäuser im Jahre 1990 teil. Als Gründungsvorsitzender lag ihm besonders an der regionalen Weiterentwicklung, Etablierung und Neuausrichtung der rechtlichen und finanzseitigen Grundlagen für die grundhafte Erneuerung der Versorgungsstrukturen mit dem Ziel, staatliche, kirchliche und private Krankenhäuser gemeinsam und vorrangig als Trägerverband gegenüber Politik und den anderen Beteiligten der Gesundheitsversorgung zu vertreten.

Sein besonderes Engagement galt über spezifische Trägerinteressen hinaus einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit sowohl innerverbandlich als auch gegenüber den politischen Entscheidungsträgern und der Selbstverwaltung auf Landes- und Bundesebene.

Das Wirken von Herrn Dieter Blaßkiewitz vor allem für die Realisierung eines umfangreichen Investitionsprogrammes in den Nachwendejahren war bereichernd und nachhaltig. Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten und seiner Regierung galten zuletzt seine besonderen Bemühungen um neue Wege der Investitionsfinanzierung für sächsische Krankenhäuser.

Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der Krankenhausgesellschaft Sachsen sind seine zahlreichen Funktionen und Verantwortlichkeiten in vielzähligen Verbänden und Bereichen zu bemerken. Beispielhaft sind zu nennen:

  • Sächsischer Vertreter im Vorstand der Deutschen Krankenhausgesellschaft;
  • Mitglied des Präsidiums der Deutschen Krankenhausgesellschaft;
  • Präsidentschaft für das Deutsche Krankenhausinstitut;
  • Mitglied im Katholischen Krankenhausverband Deutschlands.

Seine erfolgreiche Tätigkeit war insbesondere gekennzeichnet vom Bemühen dem Patienten ein Grundvertrauen in das bestehende Gesundheitssystem zu vermitteln. Für ihn steht der Mensch im Mittelpunkt der Daseinsfürsorge. „Auch in einem Krankenhaus heilen letztendlich Menschen den Menschen“ erklärt Blaßkiewitz „Dieses hohe und wertvolle Gut liegt mir außerordentlich am Herzen und muss bei allen zukünftigen Überlegungen und Entwicklungen Berücksichtigung finden.“

Die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS) repräsentiert als Landesverband im Freistaat Sachsen derzeit 80 Krankenhäuser mit ca. 26.400 Krankenhausbetten. Die KGS gewährleistet eine leistungsfähige, bürgernahe und flächendeckende Versorgung im Freistaat Sachsen. Mit etwa 47.500 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von ca. 3,5 Mrd. Euro erfüllen die Krankenhäuser eine bedeutende Arbeitgeberfunktion und leisten darüber hinaus einen bedeutenden gesundheitswirtschaftlichen Beitrag im Freistaat Sachsen. Jährlich werden ca. 970.000 Patienten stationär behandelt. Zahlreiche ambulante Behandlungsmöglichkeiten ergänzen das Leistungsangebot der Krankenhäuser.




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