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26. August 2010

Pressemitteilung anlässlich des Symposiums der KGS "Krankenhausinvestitionen - ständige Herausforderung"


Seit dem ersten sächsischen Investitionsprogramm für Krankenhäuser wurden insbesondere auf der Grundlage des Artikels 14 des Gesundheitsstrukturgesetzes seit 1991 mehr als 4,7 Mrd. Euro gemeinsam von Bund, Freistaat Sachsen und Gesetzlicher Krankenversicherung in sächsische Krankenhäuser investiert.

Nach dieser Phase der grundlegenden Substanzerneuerung und der damit verbundenen Reorganisation der Versorgungsstrukturen besteht nunmehr die Notwendigkeit der investiven Sicherung eines zukunftsfähigen nachhaltigen Erhalts von Infrastruktur, Technik und immobiler Substanz.

Vor diesem Hintergrund sowie angesichts angespannter und knapper Haushalts- und Kassenlage auf Bundes- und Landesebene diskutierten im Rahmen eines Symposiums zur Thematik Krankenhausinvestitionen mehr als 80 Teilnehmer die zukünftige Ausgestaltung einer auskömmlichen und sachgerechten Investitionsfinanzierung von sächsischen Krankenhäusern.

Dies verfolgt nicht nur die Sicherstellung einer stabilen Versorgungssituation unter sächsischen Bedingungen, sondern öffnet auch den Blick auf das arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Potential der sächsischen Krankenhäuser.

Neben den eingangs durch Herrn Referatsleiter Dieter Knoblauch vorgetragenen Positionen des sächsischen Sozialministeriums, wurden Alternativmodelle der Investitionsfinanzierung vorgestellt.

Die Vorträge von Herrn Prof. Dr. Günter Neubauer, Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomik München, Herrn Thomas Bublitz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Privatkliniken, Herrn Matthias Blum, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen, Herrn Prof. Dr. Gottfried Haber, Universität Klagenfurt und Herrn Rolf Steinbronn, Vorstandsvorsitzender der AOK PLUS zeigten aus unterschiedlichen Blickwinkeln, welche Wege den Krankenhäusern eine verlässliche Investitionsfinanzierung - unabhängig von der föderalen Kassenlage - für die Zukunft sichern können.

An der Diskussion beteiligten sich neben sächsischen Mandatsträgern auf Bundes- und Landesebene auch Vertreter der Gesetzlichen Krankenversicherung sowie Vertreter anderer sächsischer Fachministerien.

Die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS) vertritt als Verband der Krankenhausträger die Interessen von 79 öffentlichen, frei-gemeinnützigen und privaten Krankenhäusern mit insgesamt 25.700 Krankenhausbetten. Satzungsgemäß hat sie die Aufgabe, auf „eine der Würde des Menschen verpflichtete, humane, bedarfsgerechte, leistungsfähige, wirtschaftliche und finanziell abgesicherte Versorgung durch eigenverantwortlich tätige Krankenhäuser mit pluraler Trägerstruktur hinzuwirken“.

Ansprechpartner:

Dr. Stephan Helm (Geschäftsführer)

Krankenhausgesellschaft Sachsen, Humboldtstr. 2a, 04105 Leipzig

Telefon: 0341 98410-0

Telefax: 0341 98410-25

Email: mail@kgs-online.de

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