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05. November 2013

Sächsische Krankenhäuser bieten österreichischen Medizinstudenten Perspektiven zur Facharztweiterbildung


An den österreichischen Universitätsstandorten Innsbruck, Graz und Wien fanden in der vergangene Woche Jobmessen für Medizinstudenten statt. Insgesamt frequentierten an den drei Messetagen über 600 Interessierte die Veranstaltung der Österreichischen Ärztekammer. Um insbesondere Fragen zum System der ärztlichen Weiterbildung beantworten zu können, waren neben der Krankenhausgesellschaft Sachsen auch Vertreter der Sächsischen Landesärztekammer nach Österreich gereist. Darüber hinaus waren die in der direkten Zuständigkeit und Verantwortung des Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz liegenden Landeskrankenhäuser für Psychiatrie und Neurologie mit einem eigenen Informationsstand vor Ort.

Den jungen österreichischen Medizinern wurden kompakte Informationen zu den Möglichkeiten und Rahmenbedingungen einer Weiterbildung zum Facharzt in Sachsen vermittelt und mitgegeben. Die sehr interessierten Teilnehmer nutzen darüber hinaus die Gelegenheit, sich online im Krankenhausregister Sachsen (www.krankenhausregister-sachsen.de) einen Überblick zur Krankenhauslandschaft im Freistaat Sachsen aber auch zu offenen Stellen zu verschaffen.

„In modernen und gut ausgestatteten Krankenhäusern in Sachsen finden auch junge Mediziner aus Österreich zügig und ohne Wartezeiten freie Plätze für eine fachärztliche Weiterbildung“ so Dr. Stephan Helm, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen.

Grundlage des sächsischen Engagements bildet ein seit sechs Jahren bestehender Freundschaftsvertrag zwischen dem Freistaat Sachsen und der Österreichischen Ärztekammer. Rund 80 österreichische Ärzte arbeiten derzeit im Freistaat Sachsen. Die überwiegende Anzahl dieser Ärzte befindet sich im System der ärztlichen Weiterbildung.

„Diese Situation bringt für alle Beteiligten einen Gewinn.“, ergänzt Dr. Stephan Helm, „Die österreichischen Kollegen können ihren Facharzt in Sachsen erwerben und helfen dabei gleichzeitig, die medizinische Versorgung hier mit abzusichern. Dem österreichischen Gesundheitswesen stehen nach der Facharztprüfung gut qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung und gleichzeitig kann der Weiterzubildende Auslandserfahrung sammeln.“ Nicht unerwähnt soll bleiben, dass der alpenländische Dialekt bei sächsischen Patienten sehr gut ankommt.

Die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS) repräsentiert als Landesverband im Freistaat Sachsen derzeit 80 Krankenhäuser mit ca. 26.400 Krankenhausbetten. Die KGS gewährleistet eine leistungsfähige, bürgernahe und flächendeckende Versorgung im Freistaat Sachsen. Mit etwa 47.500 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von ca. 3,5 Mrd. Euro erfüllen die Krankenhäuser eine bedeutende Arbeitgeberfunktion und leisten darüber hinaus einen bedeutenden gesundheitswirtschaftlichen Beitrag im Freistaat Sachsen. Jährlich werden ca. 970.000 Patienten stationär behandelt. Zahlreiche ambulante Behandlungsmöglichkeiten ergänzen das Leistungsangebot der Krankenhäuser.
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