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22. November 2012

Sächsische Krankenhäuser sorgen für positive Wirtschaftsimpulse mit stark regionalem Bezug


Die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS) beauftragte die CBSC Unternehmensberatung GmbH Wien mit einem Gutachten, um die von sächsischen Krankenhäusern ausgehenden Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft des Freistaates Sachsen zu analysieren.

2012-11-22 Pressekonferenz Gutachten Schmal

"Krankenhäuser leisten neben einer zuverlässigen und flächendeckenden medizinischen Versorgung der Bevölkerung bei immer kürzeren Liegezeiten, bedingt durch effizientere Strukturen und den medizinisch-technischen Fortschritt, auch einen wichtigen Beitrag zum Wachstum der sächsischen Volkswirtschaft.“ so Dr. Stephan Helm, Geschäftsführer der KGS.

Im Kern werden in dem vorliegenden Gutachten diese Auswirkungen an den Faktoren Wertschöpfung und Beschäftigung gemessen. Im Ergebnis ist festzustellen, dass die Gesundheitsausgaben für die sächsischen Krankenhäuser einem hohen persönlichen, gesellschaftlichen und regionalen Nutzen gegenüber stehen. So werden allein durch die sächsischen Krankenhäuser 92.313 Arbeitsplätze gesichert, davon allein 47.500 in den Krankenhäusern selbst.

Sächsische Krankenhäuser bedienen weitestgehend regionale Wertschöpfungsketten. Insbesondere Zulieferer, Dienstleister und Vertragspartner haben ihrem Sitz häufig im Freistaat Sachsen. Dies führt zu einer jährlichen Gesamtwertschöpfung in und durch die sächsischen Krankenhäuser in Höhe von 4,5 Mrd. EUR.

In der Gesamtwertschöpfung sind weitere Folgeeffekte, die beispielsweise durch Besucherströme auch für Handel, Gastronomie- und Hotelgewerbe und weitere Wirtschaftsbranchen von Bedeutung sind, nicht berücksichtigt. Sachsenweit belaufen sich diese „Touristischen Effekte“ auf ca. 139 Mio. EUR Wertschöpfung und ca. 1.180 Arbeitsplätze.

Das Gutachten zeigt, dass die vergleichsweise krisensicheren wirtschaftlichen Tätigkeiten der sächsischen Krankenhäuser zu erheblichen positiven regionalen Effekten führen. Vor dem Hintergrund dieser volkswirtschaftlichen Bedeutung appelliert Dr. Helm „dafür Sorge zu tragen, dass die sächsischen Krankenhäuser mit Blick auf die zukünftige Investitionsfinanzierung zuverlässige und auskömmliche Rahmenbedingungen vorfinden. Aufgrund der regional geprägten Verflechtungen und Effekte der Krankenhäuser sind die Strukturüberlegungen des Landesentwicklungsplanes ebenfalls sachgerecht zu berücksichtigen.“

Eine Zusammenfassung des Gutachtens „Regionalökonomischer Impact der Krankenhäuser in Sachsen“ ist zur Information als Datei beigefügt.

Die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS) repräsentiert als Landesverband im Freistaat Sachsen derzeit 79 Krankenhäuser mit ca. 26.400 Krankenhausbetten. Die KGS gewährleistet eine leistungsfähige, bürgernahe und flächendeckende Versorgung im Freistaat Sachsen. Mit etwa 47.500 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von ca. 3,5 Mrd. Euro erfüllen die Krankenhäuser eine bedeutende Arbeitgeberfunktion und leisten darüber hinaus einen bedeutenden gesundheitswirtschaftlichen Beitrag im Freistaat Sachsen. Jährlich werden ca. 970.000 Patienten stationär behandelt. Zahlreiche ambulante Behandlungsmöglichkeiten ergänzen das Leistungsangebot der Krankenhäuser.
Ansprechpartner:
Herr Dieter Blaßkiewitz (Vorstandsvorsitzender)  / Herr Dr. Stephan Helm (Geschäftsführer)
Krankenhausgesellschaft Sachsen, Humboldtstr. 2a, 04105 Leipzig
Telefon: 0341 98410-10
Telefax: 0341 98410-25
Email: mail@kgs-online.de
Internet: www.kgs-online.de



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