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12. Januar 2016

Stationäre Krankenhausvergütung für 2016 und 2017 geeint


Die Landesverbände der sächsischen Krankenkassen und die Krankenhausgesellschaft Sachsen haben sich über die Finanzierung eines wesentlichen Teils der Krankenhausleistungen in Sachsen für die Jahre 2016 und 2017 verständigt.

Der sog. Landesbasisfallwert, der als zentraler Eckwert für die Vergütung der stationären Krankenhausleistungen (DRG-Leistungen) fungiert und jeweils auf Länderebene zwischen den Vertragsparteien ausgehandelt wird, beträgt für das Jahr 2016 3.278,19 Euro. Im Jahr 2017 wird sich dieser Preis an der entsprechenden Untergrenze der durchschnittlichen Entwicklung aller Landesbasisfallwerte in Deutschland orientieren.

In 2016 steht in den sächsischen Krankenhäusern für die Behandlung der etwa eine Million stationären Patienten ein Budget von rund 3,6 Mrd. Euro zur Verfügung. Mit dem darin enthaltenen Budgetzuwachs von ca. 91 Mio. Euro müssen die sächsischen Krankenhäuser jedoch steigende Kosten insbesondere im Personalkostenbereich (ca. zwei Drittel der Gesamtkosten) sowie die wachsende Inanspruchnahme durch eine rapide wachsende Zahl hochbetagter multimorbider Patienten bewältigen.

Insgesamt bewegt sich die Ausgabenentwicklung für die stationären Krankenhausleistungen (ohne Psychiatrie u. Psychosomatik) im Jahr 2016 bundesweit mit +2,6 % deutlich unterhalb der prognostizierten Entwicklung der GKV-Ausgaben von +5,4 %. Auch liegen die Kosten für die stationäre Krankenhausbehandlung sogar deutlich unter dem ebenfalls vorhergesagten Einnahmeplus der GKV von +3,9 %.

Die Krankenhausgesellschaft Sachsen (KGS) repräsentiert als Landesverband im Freistaat Sachsen derzeit 80 Krankenhäuser mit ca. 26.300 Krankenhausbetten. Die KGS gewährleistet eine leistungsfähige, bürgernahe und flächendeckende Versorgung im Freistaat Sachsen. Mit etwa 49.000 Mitarbeitern und einem Umsatzvolumen von ca. 4 Mrd. Euro erfüllen die Krankenhäuser eine bedeutende Arbeitgeberfunktion und leisten darüber hinaus einen entscheidenden gesundheitswirtschaftlichen Beitrag im Freistaat Sachsen. Jährlich werden ca. 1 Million Patienten stationär behandelt. Zahlreiche nichtstationäre Behandlungsmöglichkeiten ergänzen das Leistungsangebot der Krankenhäuser.
Ansprechpartnerin:
Gundula Bitter-Schuster (Presse und Öffentlichkeitsarbeit)
Krankenhausgesellschaft Sachsen,
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